Der keltische Jahreskreis
Samhain · 31. Oktober auf 1. November
Yule – Wintersonnenwende · 21. Dezember
Imbolc · 1. auf 2. Februar
Ostara – Frühlings Tag- und Nachtgleiche· 21. März
Beltane · 30. April auf 1. Mai
Litha – Sommersonnenwende · 21. Juni
Lughnasadh · 1. bis 15. August
Mabon – Herbst Tag- und Nachtgleiche · 23. September
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Das alte Wissen um unser keltisches Erbe wurzelt tief in unserer Landschaft und hat auch den bayerischen Raum über Jahrtausende geprägt. Viele Namen von Flüssen, Bergen und Kraftorten sind keltischen Ursprungs. Kirchen wurden an Orten errichtet, die bereits zuvor als besondere keltische Kultstätten galten.
Auch die acht Jahreskreisfeste wurden im Laufe der Zeit von kirchlichen Feiertagen überlagert. Vieles von ihrem ursprünglichen Wesen und der tiefen Verbindung des Menschen mit Mutter Erde und den natürlichen Zyklen des Lebens ist dadurch aus unserem Bewusstsein verschwunden.
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Eine Welt voller Magie
In der keltischen Vorstellungswelt war die Natur beseelt und die Welt voller Magie. Das Mysterium des Lebens spiegelte sich in den natürlichen Zyklen, und die Bewohner der Anderswelt standen in Verbindung mit den Menschen.
Schamanische Arbeit war selbstverständlich in den Alltag integriert. Die Menschen gestalteten ihr Leben im Rhythmus des Jahreskreises und fühlten sich verbunden mit Mutter Erde, Vater Himmel und den Naturwesen.
Diese ursprüngliche Verbundenheit ist nicht verloren – sondern wartet darauf, wieder erinnert und erfahren zu werden.
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Eine Brücke zurück zu unserer Verbundenheit
In der Freude am gemeinsamen Feiern können wir eine Brücke schlagen zwischen unserer heutigen Lebenswelt und diesem alten Wissen unserer Ahnen.
Der keltische Schamanismus eröffnet einen Raum für dieses Wieder-Erinnern – an etwas, das in vielen Menschen noch tief zu schlummern scheint und wieder zum Leben erweckt werden möchte.
Eine Möglichkeit, die eigene Verbindung zur Natur und zum großen Ganzen wieder bewusster zu spüren, den eigenen Blick zu weiten und sich in dieser Verbundenheit zu verankern.
Gerade in Zeiten des Wandels kann daraus eine besondere Kraft entstehen:
verwurzelt sein, verbunden bleiben und gelassen durch die Veränderungen des Lebens gehen.
Tom Cowan beschreibt dieses Erwachen und Nachhausekommen in seinem Buch Feuer im Kopf wunderschön:
„Wenn die Wirklichkeit so dünn wie Gaze und die Wahrheit so zart wie das Zwielicht ist, wenn Tag und Nacht sich scheinbar sanft vereinen und die Welt der Feen und der Sterblichen ein gemeinsames Terrain teilen – dann erblüht die keltische Seele.“
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Acht Feste – acht Tore
Ein Tor zu dieser Rückverbindung öffnet sich mit jedem der acht Jahreskreisfeste.
Gemeinsam wollen wir feiern, erleben, uns erinnern und die besondere Qualität der jeweiligen Jahreszeit wieder bewusster wahrnehmen.
Termine & Anmeldung
Die Ankündigung der jeweiligen Feier findest du unter Aktuelles.
Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.
Ausgleich: 30 € pro Teilnehmer / Abend